Produkte

21

Bioplastik und Dumpster-Diving für Textilverpackungen

Von am 01. Mrz. 2010


Es macht nicht wirklich Sinn, wenn wir unsere tollen Biobaumwolle-Sachen in Plastik verpacken, um sie dann in teueren Kartonagen zu versenden, oder?

img_0452

Neulich musste ich ein sehr großes Paket raussenden und hatte keinen Karton. Auch bei Hermes war nichts zu kaufen in der Größe. Und einen nagelneuen Karton von Hermes zu kaufen wäre eh nicht wirklich ökologisch, oder?  So fand ich mich in der Erfurter Fußgängerzone beim “Dumpster-Diving”, zu Deutsch: Rumschnüffeln in Altpapiercontainern. Einen geeigneten Karton habe ich gefunden, zwar mit russischem Text drauf und ein paar Schoko-Münzen noch drin, doch er war sauber und mein voll ökologischer Versand war gerettet. Raus gingen die Slings nach Finland und zwar in echt recycelter Verpackung. Nun kann ich nur hoffen, dass mein Kunde dort mein Dumpster-Diving-Recyling so sehr schätzt wie ich…

Hier ein interessanter Beitrag von Utopia über Bioplastik.

Was meint Ihr dazu? Wie versendet Ihr Eure Sachen? Wie findet Ihr die Bioplastiktüten?

Produkte

1

CU und Labortests bestätigen: bumbaumel-Biobaumwolle GMO-frei

Von am 02. Feb. 2010


Die Auseinandersetzung um verunreinigte Biobaumwolle hat auch uns beunruhigt: Was ist mit der bumbaumel-Biobaumwolle? Aus den Niederlanden und Indien kommen jetzt Entwarnungen. Johan Maris, Geschäftsführer der Control Union (CU) Certifications, die das Eco-Siegel auch für die bumbaumel-Produkte vergibt, versichert: Zu keinem Zeitpunkt habe die CU indische Biobaumwolle zertifiziert, die genmanipuliertes Material (GMO) enthielt. Gutachten eines unabhängigen Labors, die unser indischer Lieferant vorlegt, bestätigen zudem: Die untersuchte bumbaumel-Biobaumwolle ist GMO-frei.

caps276

Und wir bleiben dran. Um mehr über die Vorgänge in Indien zu erfahren, halten wir den persönlichen und engen Kontakt zur indischen Export-Behörde Apeda, zur Control Union und zu unserem Lieferanten. Und wir werden noch transparenter. Mit dem TraceNet genannten Zertifizierungssystem, das die indische Regierung in den nächsten Monaten einführen will, werden bumbaumel-Kunden künftig jeden einzelnen Verarbeitungsschritt nachvollziehen können.

Ein solches System ist bitter nötig, denn der Markt für Biobaumwolle boomt und jeder will sein Schnäppchen machen. Oder, wie unser indischer Geschäftspartner spottet: Nie gab es so viel Biobaumwolle in Indien wie heute. Auch Zertifizierungsstellen sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Ganze 18 sind in Indien tätig, wobei zuweilen die kleineren den größeren zuarbeiten. Wenn große Textilhersteller große Mengen Biobaumwolle kaufen, stammt die von mehreren Baumwollfarmen, die wiederum von mehreren Gutachtern zertifiziert werden. In diesem Kuddelmuddel ist auf der sicheren Seite, wer wie wir die Herkunft seines Rohmaterials nachweisen kann. Wir bei bumbaumel wissen, woher unsere Baumwolle stammt: von einer einzigen Kooperative. Wir können genau nachvollziehen, auf welchem Acker unsere Biobaumwolle gewachsen ist, wie sie geerntet und verarbeitet wurde.

Dieses Konzept bietet die größte Sicherheit. Denn laut Apeda-Chef Sanjay Dave gab es in Indien tatsächlich einen Skandal mit verunreinigter Biobaumwolle. 2008 war die Behörde Hinweisen in lokalen Medien nachgegangen. Sie fand heraus, dass nach den indischen Kontrollregeln zwei große Zertifizierer – die Control Union und die Ecocert – nicht ausreichend nachweisen konnten, woher das Saatgut für die Biobaumwolle stammte. Beide wurden 2009 mit Strafgeldern belegt und passten ihre Methoden so an, dass auch die Agepa zufrieden war. So hat Dave den Fall geschildert. Nicht bestätigt hat er, was einige Artikel in den hiesigen Medien behaupten: Kein Wort von einer Suspendierung der CU, ja noch nicht einmal ein Beleg, dass tatsächlich GMO in deklarierter Biobaumwolle war.

Was ist eigentlich mit den Verursachern? CU, Eco-Siegel und Biobaumwolle sind in aller Munde, doch niemand redet von den Saatgut-Giganten wie Monsanto, die die Bt- und andere Gensorten entwickelt haben und an ihr gut verdienen. Warum treiben zusätzliche Kontrollen die Preise für die Zertifizierungen in die Höhe, statt den Profit der Saatgut-Hersteller zu schmälern? Müssten nicht die, die Dreck verursachen, für seine Beseitigung aufkommen? Stattdessen werden die zur Kasse gebeten, die den Schaden begrenzen wollen: Zertifizierungsstellen, Produzenten, Labels und Verbraucher. Dass Zertifizierer und Biobaumwolle durch den Genskandal in ein schlechtes Licht geraten – Monsanto und Co könnte das sehr gelegen kommen. Zumindest, so lange niemand ihre Namen ins Spiel bringt.

Mehr über Baumwollanbau und Textilproduktion in Indien

Produkte

1

Control Union antwortet

Von am 25. Jan. 2010


ich habe heute eine erste Mitteilung von Control Union erhalten: Control Union: Bio Baumwolle aus Indien (Updated 29. Januar) Wir haben jetzt einen neuen Artikel von Anke Engelmann veröffentlicht: Gendreck in indischer Biobaumwolle?

gots_logo

ich habe heute eine erste Mitteilung von Control Union erhalten:

Control Union: Bio Baumwolle aus Indien

(Updated 29. Januar)

Wir haben jetzt einen neuen Artikel von Anke Engelmann veröffentlicht:

Gendreck in indischer Biobaumwolle?

Fundstücke

2

Why H&M Destroys Unsold Clothes

Von am 08. Jan. 2010


Apparently it is not enough just to mass produce cheap clothes under dubious working conditions. It turns out that H&M actually throws unsold clothes away.

Another gem from doubleX.

Apparently it is not enough just to mass produce cheap clothes under dubious working conditions. It turns out that H&M actually throws unsold clothes away.

Another gem from doubleX.

Produkte

1

bumbaumel @ thekey

Von am 07. Jan. 2010



Produkte

0

Es weihnachtet bei bumbaumel: Kostenloser Versand bis 24. Dezember!

Von am 10. Dez. 2009


Ein Baby Sling aus Bio Baumwolle ist das perfekte Geschenk für eine frisch gebackene Mutter. Unsere kuschelweichen, doppellagigen Jersey-Slings sind jetzt in allen Farben und Größen erhältlich. Wer’s lieber klassisch mag, liegt mit unserer bunten Babydecke richtig: Auch darüber freut sich garantiert jede Mutter mit Baby, und das passende Mützchen gibt es ebenfalls dazu. Oder [...]

Ein Baby Sling aus Bio Baumwolle ist das perfekte Geschenk für eine frisch gebackene Mutter. Unsere kuschelweichen, doppellagigen Jersey-Slings sind jetzt in allen Farben und Größen erhältlich. Wer’s lieber klassisch mag, liegt mit unserer bunten Babydecke richtig: Auch darüber freut sich garantiert jede Mutter mit Baby, und das passende Mützchen gibt es ebenfalls dazu. Oder wie wäre es mit unserer praktischen und gleichzeitig eleganten Stillschürze? Für stillende Mütter, die viel unterwegs sind, ein wunderbares Geschenk!

Egal was Sie bei uns entdecken: Sie können sicher sein, alles ist frei von Schadstoffen und hergestellt aus 100% GOTS zertifizierter Biobaumwolle. Jetzt mit kostenlosem Versand bis 24. Dezember!

Produkte

13

Nachhaltig und gerecht – Produktion im Norden oder im Süden? Nachtrag von bumbaumel zur kK-Debatte

Von am 26. Nov. 2009


Kontrovers, heftig und kurzlebig war die KK-Diskussion über faire Sozialstandards und den Produktionsstandort. Habt ihr immer einen so kurzen Atem? Wir von bumbaumel jedenfalls waren noch nicht zufrieden und haben jemanden gefragt, der es wissen muss: Alexis Passadakis ist beim globalisierungskritischen Netzwerk Attac im Koordinierungskreis und Experte zum Thema Welthandel. Uns ist klar geworden, wir sehr unsere Debatte an der Innenperspektive klebt. Warum zum Beispiel kam niemandem die World Trade Organisation (WTO) in den Sinn? Wahrscheinlich, weil der Handel mit fairen Produkten tatsächlich nur eine Nische bildet, die von Auseinandersetzungen um Freihandelszonen oder Subventionen durch EU oder USA kaum berührt wird.

Alexis Passadakis von Attac

Alexis Passadakis von Attac

Worum geht es uns kleinen Labels eigentlich? Wollen wir gute Produkte günstig herstellen und gut verkaufen, damit wir von unserem Geschäft einigermaßen leben können? Wollen wir den Ländern des Südens etwas von unserem (relativen) Reichtum zurückgeben? Und warum eigentlich sollte nicht beides gehen? Sind wir tatsächlich auf gleicher Augenhöhe mit unseren Produzenten? Reicht es, Einzelprojekte zu unterstützen? Und ab und zu mal ein kritisches Artikelchen auf der Website zu veröffentlichen oder einen entsprechenden Beitrag bei korrekte Klamotten? Fürs gute Gewissen? Bis zur Weltrevolution?

Augenwischerei güldet nicht. Egal ob man an die Weltrevolution glaubt oder nicht – wir meinen, man sollte sich zumindest über den eigenen Anspruch im Klaren sein. Außerdem können wir doch schon mal anfangen, Dinge im Kleinen zu verändern, und zwar ohne uns gleich asketische Selbstkasteiung aufzuerlegen. Oder nicht?

Interview mit Alexis Passadakis

Fundstücke

9

Are bamboo textiles for real?

Von am 13. Nov. 2009


Found this blog from Erika Kawalek today on bamboo textiles at doublex, I found it pretty interesting.
Eco-Fashion or Greenwashing?

Here is the link:

Eco-Fashion or Greenwashing

Is anyone here doing bamboo?

450px-giant_bamboo

photo:  commons.wikimedia.org

Produkte

14

Alles bio oder was? Drei Grundsätze für ökologisches Textildesign

Von am 30. Okt. 2009


Beginnt und endet ökologisches Textildesign mit dem Prüfzeichen? Nein, sagen wir, das ist zu wenig. Was ist mit Material, Funktionalität und der Verpackung? Für uns ist grünes Design mehr als eine Werbestrategie. Diese Einstellung ist die Basis für unsere bumbaumel-Produkte. Vor allem drei Grundsätze gehören für uns zum Öko-Design.

Doch zunächst fange ich mit den Prüfzeichen an. Denn so lange die Endkunden die Unterschiede nicht kennen, werden wir Hersteller es schwer haben, mit unseren echten, mit Control-Union-Prüfnummer versehenen Bio-Textilien zu werben.

ECO oder EKO – alles irgendwie Öko

Ein Beispiel habe ich gestern auf der Homepage eines großen online-Babyshops gefunden. “ECO erfüllt OEKO-TEX 100“, war neben der Abbildung eines Tragetuches zu lesen. Na super! Was ist bitte schön “ECO”? Vermutlich sollen die Endverbraucher den Begriff “ECO” mit dem Control-Union-Zeichen “EKO Sustainable Textiles” verwechseln. Und OEKO-TEX? Das hat sogar Aldi – Bio light mit Discounterpreisen.

Selbst in der vermeintlichen Öko-Trageszene herrschen Ignoranz und Unkenntnis. So hatte ich eine Trageberaterin gefragt, die Tragehilfen vertreibt, ob ihre Kundinnen bereit sind, mehr zu zahlen für Waren, die aus zertifizierter Bio-Baumwolle sind. Ihre Antwort: “Ach, die Tücher sind doch alle irgendwie öko, oder?“ Am meisten aber rege ich mich darüber auf, dass die ganz großen Hersteller für Tragehilfen mit Verwirrungstaktiken ihre Waren als “bio” verkaufen. Obwohl die riesigen Gestelle bestimmt zu mehr als 50 Prozent aus Kunststoffriemen, synthetischen Füllmaterialen, Plastik-Clips, Schnallen und Schnüren an allen erdenklichen Stellen bestehen, werben sie ganz groß mit dem Begriff “Bio-Baumwolle”. Was ist denn daran “Bio-Baumwolle”? Da auch GOTS zumindest teilweise erwähnt wird, geht man schon davon aus, dass tatsächlich die Baumwolle aus kbA stammt. Aber zu welchem Prozentsatz? Und was ist mit der Verarbeitung und den Farben? Leider wissen immer noch zu wenig Leute, dass bio nur dann wirklich bio ist, wenn das fertige Produkt das GOTS-Zeichen trägt. Und das tut es nicht und soll es auch nicht tun, wenn das Produkt überladen ist mit synthetischen Komponenten aus Erdöl-Derivaten.

Also…

1. Weg mit dem Kunststoff!

Überhaupt: Warum braucht man Textil-Produkte, die überladen sind mit Plastik und Kunststoff?

Zurück zu den Babytragehilfen: Bis vor ein paar Jahren gab es nur Tragetücher. Damit lief meist ein bestimmter Mama-Typ herum: Lange Haare, weite Hose, beseelter Blick und ein süß eingepacktes Baby, eingewickelt in eine riesige Stoffbahn im Nepali-Stil. Diese Tragetücher waren wirklich öko. Und sie sahen auch so aus.

Aber seit ein paar Jahren dominieren diese modernen Teile. Sie sehen aus wie ein Rucksack, so einer, wie ihn die meisten von uns seit unserem ersten Jahr an der Uni nicht mehr getragen haben und manche nicht mal dann. Aber sie wirken bequem und auch irgendwie praktisch. Schließlich muss man nicht mit so einem riesigen Tuch umgehen. Das kann man nachvollziehen. Aber sind sie auch öko? Oder anders gefragt: Wenn es möglich ist, den gleichen Zweck ohne Kunststoff-Schnallen, synthetische Riemen, künstliche Wattierung usw. zu erfüllen, dann sollte es doch zumindest in ökologischer Hinsicht besser sein, auf all das zu verzichten?

Bei einem Wanderrucksack für die Gewichtsklasse 50 Kilogramm kann man wahrscheinlich rein technisch Schnallen und Synthetik nicht weglassen. Aber für ein Baby? Wie viel Kunststoff und Technik ist wirklich notwendig, um ein drei bis zehn Kilogramm schweres Baby zu tragen?

Die Antwort wissen wir bereits – gar keine. Also sagen wir bei bumbaumel, öko fängt mit dem Design an. Und das Design fängt mit der Funktion an. Und die Funktion besteht darin, ein Baby auf dem Körper zu tragen. Und dafür brauchen und wollen wir keine Kunststoffe verwenden. Und es ist bequem, praktisch und obwohl es öko ist, es sieht nicht danach aus.

2. Auch der Stoff muss nachhaltig sein

Nächster Punkt, der ebenfalls oft vernachlässigt wird: Auch der fertige Stoff aus Bio-Baumwolle muss einen Nachhaltigskeitsstandard erfüllen. Das heißt für uns: Der Stoff muss lange halten. Auch nach 100 Mal Waschen muss er seinen Zweck noch erfüllen. Die Klamotten, die wir heutzutage kaufen, sind in der Regel nur für eine oder zwei Saisons konzipiert. Dann verschwinden sie und wir kaufen neue. Wir haben vergessen, wie sich richtig gute, hochwertige Stoffe anfühlen. Könnt ihr euch an die Jeans eurer Kindheit erinnern? Bevor die Hersteller entdeckt haben, dass die Kunden lieber “stone-washed” kaufen? Diese Jeans konnte man jahrelang tragen. Inzwischen gibt es sie kaum noch, auch wenn viele so wirken sollen. Deswegen verwenden wir den schweren Canvas-Stoff für unsere Mei Tais. Sie sind für viele Jahre Babytragen gedacht und nicht für wenige Monate. Auch unser Jersey für die Slings ist für die Ewigkeit konzipiert. Einmal habe ich bei Plus Baby-Bodys aus Jersey gekauft. Mit EKO-Zeichen. Aber nach drei Mal Waschen hatten sie so sehr ihre Form verloren, dass sie gar nicht mehr passten. Das ist nicht öko, egal was auf dem Etikett steht.

3. Verpackung und Werbematerialien müssen ökologischen Kriterien entsprechen

Gerade in der Textilbranche sind die Verpackung und die Werbematerialen sehr wichtig. Doch wie wirkt es, wenn man ein echtes, GOTS-zertifiziertes Produkt aus Bio-Baumwolle in einer überdimensionalen Kartonage verpackt? Am besten mit Plastik-Sichtfenster? Genau das hat mir ein Handelsvertreter neulich empfohlen. Ich hatte ihm unsere Slings gezeigt, die in kompostierbare Zellstoff-Folien verpackt sind und kleine, mit Bio-Farben bedruckte Hangtags haben, auf denen gerade noch Platz ist für unser Logo und das GOTS-Zeichen. Die Hangtags sind nicht wie ein kleines Buch mit Perlen drauf geklebt oder haben sonstigen Schnickschnack. Sie sind minimal und erfüllen ihren Zweck.

“Das sieht billisch aus!”, sagte er in reinstem Mannheimischer Dialekt, während wir in seinem palastartigen “Showroom” saßen. Andere Verpackungen müssten her, das könne er so nicht verkaufen. Ich habe versucht, ihm klar zu machen, dass der Zellstoff keinesfalls billig ist, dass selbst die Folie eine Zertifizierung zur Öko-Kompostierbarkeit hat. Aber er wollte nichts davon hören, und ich stellte fest, dass er sich für bumbaumel als Vertriebsmensch nicht eignete. Aber es hat mich nachdenklich gemacht.

Könnte es wirklich sein, dass wir unsere Slings für 100 Euro oder mehr verkaufen könnten, wenn wir sie in feste, schicke Kartons verpacken, innen mit feinsten Papieren einhüllen, sie mit riesigen, edlen Hangtags versehen? Das hat er jedenfalls behauptet. Und wenn ja, wo wären wir dann als “Öko”-Unternehmen? Irgendetwas in dieser Richtung habe ich ihn gefragt, und er meinte dazu, “Kartonage kommt ja auch aus Bäumen. Da ist doch öko. Was wollen Sie?”

Was wir wollen? Das jedenfalls nicht. Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht. Auch wenn wir noch so klein sind, wir haben unsere Werte, und an denen halten wir fest, wie so viele andere hier bei korrekte-klamotten.de

Mehr über bumbaumel Mei Tais und Tragetücher.

Mehr über Biobaumwolle und Textilproduktion.

Das Mei Tai: Tragen und Lernen

Produkte

1

was hat Bio mit Babytragen zu tun?

Von am 17. Okt. 2009


Lohas, Lovos oder Scuppies nennen Soziologen eine neue Konsumelite, die Geld hat und Wert legt auf einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil. Wir gestehen: Wir wollen ein Stück vom Lohas-Kuchen. Am besten für alle – für die Baumwollbauern, Pflückerinnen und Näherinnen in Indien ebenso wie für uns, die bumbaumel-Leute. Wir fühlen uns verpflichtet, von unseren Privilegien als Angehörige der reichen westlichen Mittelklasse etwas abzugeben – zum Beispiel nach Asien. Deshalb verkaufen wir tolle Babytragen, die in Indien fair und biologisch nachhaltig hergestellt worden sind. Und das ist die Wahrheit; für Greenwashing („jeder Kasten Bier rettet den Regenwald“) ist das bumbaumel-Budget viel zu klein.

meitai-highbackcarry440rnd
bumbaumel bio mei tai

Lohas, Lovos oder Scuppies nennen Soziologen eine neue Konsumelite, die Geld hat und Wert legt auf einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil. Wir gestehen: Wir wollen ein Stück vom Lohas-Kuchen. Am besten für alle – für die Baumwollbauern, Pflückerinnen und Näherinnen in Indien ebenso wie für uns, die bumbaumel-Leute. Wir fühlen uns verpflichtet, von unseren Privilegien als Angehörige der reichen westlichen Mittelklasse etwas abzugeben – zum Beispiel nach Asien. Deshalb verkaufen wir tolle Babytragen, die in Indien fair und biologisch nachhaltig hergestellt worden sind. Und das ist die Wahrheit; für Greenwashing („jeder Kasten Bier rettet den Regenwald“) ist das bumbaumel-Budget viel zu klein.

Über solche Dinge wollen wir mit euch ins Gespräch kommen. Von Berufs wegen interessiert uns natürlich vor allem, was ihr zum Babytragen zu berichten habt. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, in Deutschland und überall in der Welt? Welche Geschichten könnt ihr erzählen? Wo wart ihr überall mit euerm Nachwuchs und wenn ja, womit?

Doch wenn ihr unsere viele Artikel über Babytragen und Biobaumwolle durchstöbert habt, müsstet ihr bemerkt haben, dass wir nicht den Glückliche-Eltern-Tunnelblick aufgesetzt haben. Wir wollen wissen: Wie haltet ihr es mit Bio, Öko, Nachhaltigkeit? Welche Initiativen, welche Bücher zum Thema findet ihr toll, wovon würdet ihr gern berichten? Wir wollen nicht meckern (naja, vielleicht ein bisschen), wir wollen Lösungen finden und vorstellen.

Jeder Blog ist nur so gut wie die Leute, die darin schreiben. Wir freuen uns auf eure Beiträge. Sachen, die auf uns rassistisch oder menschenfeindlich wirken, kicken wir kurzerhand hinaus. Bis bald,

Anke von bumbaumel