Termine

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Vortragsabend in Berlin: “Natürlich geht´s auch?!” - Neue Nachhaltigkeit in der Textilproduktion

Von Lebenskleidung am 03. Feb. 2010

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Hallo zusammen. Wir haben ja nun schon sehr lang nichts von uns hören lassen. Das liegt daran, dass wir auf allen Kanälen beschäftigt sind.

Wir möchten euch gern zu unserem Vortrags- und Diskussionsabend am 15.02.2010 ins HWR Gründungszentrum in die Babelsberger Straße 40 / 41 in Berlin / Schöneberg einladen. Los geht´s um 18:30 Uhr.

Die Vorträge sollen einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten nachhaltiger Textilherstellung geben. Dabei geht es sowohl um innovative Designansätze als auch pflanzliche Färbungen und umweltfreundliche Veredelungen.

Wo setzt man an, um Nachhaltigkeit an den verschiedenen Stellen der Lieferkette sicherzustellen?

Welche Materialien kann man unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit verwenden?

Sprecher sind:

Ilona Molla
Institut für Ressourcenschonung, Innovation und Sustainability (IRIS e.V.), Berlin

Jan Henrik Arnold & Moritz Grund
sustainable design center Berlin

Benjamin Itter
Lebenskleidung | Ayurvastra & 89fabrics, Berlin

Arun Baid
Aura Herbal Wear Ltd. / Ahmedabad, Indien

Zudem zeigen wir den Kurzfilm Flow und Ausschnitte aus Das Gift kommt zurück von Inge Altemeier.

Hier findet Ihr die Einladung und das offizielle Programm.

Wir würden uns freuen, euch begrüßen zu können.

P.S.: Eine kurze E-Mail an ben@lebenskleidung mit der Teilnehmerzahl wäre nett.

Intern

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Textil-Basis-Arbeit bei Know?Do!

Von Lebenskleidung am 16. Dez. 2009

Heute möchte ich (Christoph) euch, wie bereits auf dem Blog auf unserer Seite, von echter Basisarbeit berichten. Know?Do! ist ein Näh-Projekt von Elisa, Manuela und Helene, das im Rahmen des Funpreneur-Wettbewerbs der profund Gründungsförderung der FU Berlin entstanden ist.

In einem Ladengeschäft wurden interessierte Näher und Näherinnen mit wahren Profis zusammengebracht:

workshop1Know?Do! möchte einen anderen Blickwinkel in Richtung Mode öffnen. In dem kleinen Produktionsprozess, den wir in dem Workshop selbst durchlaufen, bekommen wird uns ein Gefühl dafür gegeben, was für Rohstoffe und Arbeitsprozesse hinter textilen Produken, z.B. einer Hose stecken.

Der Nachmittag begann mit einem kurzen Vortrag zum Thema Textilien, deren Herkunft und Verarbeitung. Die Zahlen, Daten, Fakten gaben uns einen Einblick in die Folgen für die Umwelt und die Menschen bei der Herstellung konventioneller Textilien.Der praktische Teil war für mich sehr spannend, da ich doch bisher über das Annähen abgerissener Knöpfe nicht hinausgekommen bin. Die fachkundige Anleitung von Cecilia von Pamoyo hat in mir die Fähigkeit geweckt eine eigene Notebooktasche zu nähen. Und um endgültig ein einzigartiges Designerstück daraus zu machen hat mir Julia Wenersson als Expertin aus der DIY - Szene unter die Arme gegriffen. Am Ende des Tages war ich richtig geschafft aber glücklich über mein eigenes Werk.

FürIMG_1451 mich ist die praktische Arbeit mit Stoff für die Herstellung von Textilien hier vor Ort ein wichtiges Stück Basisarbeit. Der Umgang mit Stoffen und das Herstellen eines textilen Produktes bringt uns ein Stück näher an den Gesamtprozess heran. Klamotten kaufen ist eben nicht nur zu H&M gehen oder im Online-Shop auf BESTELLEN klicken, sondern viel Arbeit! In Südostasien, China und Indien arbeiten hunderttausende Arbeiter/innen unter Bedingungen die wir gar nicht richtig begreifen können oder wollen. Der Workshop hat mir in Bezug darauf einmal mehr die Augen geöffnet.

Ich bedanke mich für die Idee und die tolle Umsetzung des Workshops.

Theorie

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Hey silker - leave us worms alone

Von Lebenskleidung am 01. Dez. 2009

Wow. Unser erster Post. Und dann gleich ein Titel der keine Wünsche offen lässt :)

Aber ist die wunderschöne Seidenraupe hier nicht schützenswert?

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Naja, es gibt schönere Tiere. Aber wusstet ihr, dass man für ein Gramm gewebter Seide 15 der kleinen Freunde hier killen muss, d.h. für einen Meter Seide sage und schreibe 15.000 Raupen?! Um an das Seidengarn ranzukommen werden die Raupen meistens lebendig in ihren Kokons gekocht, um dieselben aufzubrechen.

Gibt es Alternativen? Ja, gibt es. Nämlich Ahimsa Seide, auch nicht-gewalt Seide (non-violent silk) genannt. Für diese Art von Seide werden die Kokons in Ruhe gelassen, bis aus der hässlichen Raupe nach ca. 10 Tagen eine noch hässlichere Seidenmotte schlüpfen und gen indischem Nachthimmel fliegen kann.

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Erst dann wird mit der Verarbeitung der Kokons begonnen. Die Seidenfäden sind dann zwar kürzer aber es gibt kein Massentöten. Vor allem Jains (eines der Grundprinzipien der Jain Religion ist die Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen), können somit unbesogt einen Silk Sari tragen.

Falls Ihr nicht-gewaltättig meditieren möchtet, ist vielleicht der Meditationsschal hier für euch interessant.

Say no to violence. Save the silk worm.

Unser Name steht für natürlich, ökologisch und fair gefertigte Bettwäsche, die die Prinzipien der uralten indischen Lehre des Ayurveda in sich vereint. Die Färbemethode des Ayurvastra ist weltweit einzigartig.