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Mai-Special bei zündstoff

Von am 14. Mai. 2010


Wir warten auf eine neue Lieferung T-Shirts aus Nicaragua und sortieren unsere alten Lagerbestände. Deshalb gibt’s bis Ende Mai Rabatte auf unbedruckte zündstoff-Shirts. 5 davon kosten jetzt 55 Euro.

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Hier geht’s direkt zur Übersicht der T-Shirts. Ihr könnt aus allen noch verfügbaren Farben und Größen wählen, um den Rabatt zu bekommen.

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CCC- Aktionsworkshop: “Jeans unter Beschuss” : 04. bis 05. Juni, Seddiner See bei Potsdam

Von am 27. Apr. 2010


Die Kampagne für Saubere Kleidung lädt zu einem Aktionsworkshop zum Thema Sandblasting.

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Viele Jeans im Used-Look werden unter extrem gesundheits-gefährdenden Bedingungen veredelt. Das sogenannte Sandblasting schädigt vor allem die Lungen der ArbeiterInnen, die nicht ausreichend gegen den gefährlichen Staub geschützt sind. Die Kampagne für Saubere Kleidung lädt zu einem Aktionsworkshop, auf dem wir uns über verschiedene Aktionsformen austauschen, mehr über das Thema Sandblasting erfahren und eine kreative Aktion gegen das Verfahren des Sandblastings planen möchten.

Mehr Infos unter www.inkota.de
Anmeldung bis 17. Mai bei Julia Thimm, thimm@inkota.de.

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Nach den Sternen greifen…

Von am 25. Apr. 2010


Kollektive Aneignung statt globale Enteignung. So lautet das Motto des diesjährigen BUKO vom 13.-16. Mai 2010 in Tübingen. Der Kongress der Bundeskoordination Internationalismus findet bereits zu 33ten Mal statt.

Sie kehrt immer wieder in unseren (politischen) Alltag zurück – die große Frage: Gibt es ein richtiges Leben im Falschen? Es sind die miesen Verhältnisse, die uns häufig in die Abwehrposition drängen: Ob gegen die ständige Beschneidung sozialer Rechte, gegen fortschreitende Privatisierung, Entdemokratisierung und Repression, gegen Flüchtlingsbekämpfung, Menschrechtsverletzungen, ungerechten Welthandel und Krieg – es ist vor allem der Kampf gegen die Übel, der uns bewegt. Auch auf dem BUKO33 richten wir wieder den Blick auf die Verhältnisse und auf die Kämpfe dagegen. Wir fragen aber gleichzeitig nach Alternativen und Perspektiven der Veränderung, nach erfolgreichen Aneignungskämpfen und konkreten Utopien.

>> Kongress-Website

Nach den Sternen greifenNach den Sternen greifen I: EU

Sehen wir uns die Realitäten in der EU an, kämpfen wir scheinbar machtlos gegen ein sich rasant formierendes Imperium: Europäische Polizei patrouilliert überall auf der Welt, der machtvolle Zugriff auf natürliche Ressourcen weitetet sich stetig aus, die Grenzen werden weiter hochgezogen gegen Flüchtlinge aus Ländern, in denen Kriege geführt und unterstützt und die in neokolonialer Manier ausgeplündert werden. Auf dem BUKO33 fragen wir nach Alternativen und Perspektiven: Welche eigenen Vorstellungen und Ideen einer „postnationalen Konstellation“ haben wir eigentlich? Wo lassen sich Widerstände und Kämpfe bündeln?

Nach den Sternen greifen II: Commons/Gemeingüter

Der scheinbar unaufhaltsamen Privatisierung von Gemeingütern und Ressourcen setzen wir widerständige und solidarische Praxen der Selbstverwaltung und des Teilens entgegen. Wir fragen nach gelebten Utopien und suchen nach „Halbinseln“ des guten Lebens: Wie sehen konkrete und utopische Praxen der kollektiven Produktion und Nutzung von Ressourcen, Dingen, Wissen und Räumen aus? Welche Erfahrungen gibt es mit emanzipatorischen Praktiken der Schaffung und Erhaltung von „Commons“?

Auf dem BUKO33 grübeln wir also nicht nach der Möglichkeit eines „richtigen Lebens“ im Kapitalismus, sondern diskutieren Ansätze praktischer Widerständigkeit (auch) über die Abwehr hinaus, die Frage nach Kollektivität und die vielfältigen Wege zu einem guten Leben für alle.

Erwartet werden unter anderem auch viel Gäste aus Ländern des Südens.  Außerdem gibt es einen speziellen “Junge Leute”-Kongress, dessen Workshops weniger Fachwissen voraussetzen und leichter Verständlich sind.

Der Unkostenbeitrag beträgt 20,- Euro ermäßigt, 30 Euro normal uoder 40,- Euro Solipreis. Enthalten: politische Inspiration, Schlafplatzvermittlung, Kinderbetreuung. Nicht enthalten: Essen

Zum Einstieg ins Thema “Commons” eignet sich der Reader “Gemeingüter – Wohlstand durch Teilen von der Heinrich Boell Stiftung.

>> Kongress-Website

Passend zum Thema:

Seit Freiburg hat die Freiburger “Freiraumkampagne” ein leerstehendes Gebäude in der Gartenstraße besetzt.

>>Indymedia-Link >>Website der Freiraumkampagne

In Pforzheim zogen am Samstag etwa 30 Menschen symbolisch in das leerstehende Sinn & Leffers-Gebäude in der Pforzheimer Innenstadt ein.

>>Indymedia-Link

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„Arbeitsrechte in der IT-Industrie in Zeiten der Krise – Das Beispiel Mexiko“

Von am 21. Apr. 2010


Im Rahmen einer vom Netzwerk I SHOP FAIR organisierten Rundreise werden Rubenia Delgado, Mitarbeiterin der mexikanischen Arbeitsrechtsorganisation CEREAL, und die IT-Fabrikarbeiterin Merejilda Peñaloza über Arbeitsbedingungen in der IT-Industrie berichten.

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Im Rahmen einer vom Netzwerk I SHOP FAIR organisierten Rundreise werden Rubenia Delgado, Mitarbeiterin der mexikanischen Arbeitsrechtsorganisation CEREAL, und die IT-Fabrikarbeiterin Merejilda Peñaloza am Beispiel ihres Heimatlandes über Arbeitsbedingungen in der IT-Industrie berichten. Sie stellen unter anderem eine aktuelle Studie vor, die sich mit den Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise auf die Arbeitsrechte in der IT-Industrie befasst. Mexiko ist Produktionsstandort namhafter Firmen wie Microsoft, IBM und Nokia und von der Krise besonders stark betroffen.

Vortrag und Diskussion finden auf Spanisch statt und werden konsekutiv übersetzt.

Personen, Organisationen:

Rubenia Delgado ist 33 Jahre alt. Für die Arbeitsrechtsorganisation CEREAL veranstaltet sie Workshops zu Menschen- und Arbeitsrechten, dokumentiert Fälle von Arbeitsrechtsverletzungen und unterstützt die ArbeiterInnen in der Elektroindustrie in ihrer Organisierung.

Die 27-jährige Merejilda Peñaloza begann bereits im Alter von fünf Jahren auf einer Tabakfarm zu arbeiten. Später war sie in Fertigungsstätten für die IT-Industrie beschäftigt, unter anderem in der Computerproduktion. Seit 2008 arbeitet sie für einen Blackberry-Fertigungsbetrieb im mexikanischen Guadalajara.

Das Centro de Reflexión y Acción Laborales (CEREAL) mit Sitz im Guadalajara, Mexiko, hilft seit 1973 Indigenen und ArbeiterInnen bei Weiterbildung und Organisation. Seit fünf Jahren legt CEREAL einen Schwerpunkt auf die in Guadalajara ansässige Informationstechnologie und unterstützt die dort beschäftigten ArbeiterInnen in der Wahrnehmung ihrer Rechte.

Die Veranstaltungen mit Rubenia Delgado und Merejilda Peñaloza bieten Gelegenheit, von ExpertInnen und Betroffenen Informationen aus erster Hand zu erhalten. Realisiert wird die Rundreise über das Netzwerk „I SHOP FAIR“ (www.ishopfair.net), welches in Deutschland von der CIR vertreten wird.

Termine der Rundreise „Arbeitsrechte in der IT-Industrie in Zeiten der Krise – Das Beispiel Mexiko“ mit Rubenia Delgado und Merejilda Peñaloza:

Montag, 26. April, 19.30 Uhr: Werkstatt 3, Nermstweg 32-43, Hamburg; in Zusammenarbeit mit dem Nordelbischen Zentrum für Weltmission und Kirchlichen Weltdienst

Dienstag, 27. April, 19 Uhr: Newthinking Store, Tucholskystraße 48, Berlin; in Zusammenarbeit mit Weed, Germanwatch, Lateinamerika-Nachrichten, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL), Nachrichtenpool Lateinamerika e.V., realeyz. films und IG-Metall

Mittwoch, 28. April, 20 Uhr: Strandcafé auf dem Grethergelände, Adlerstraße 12, Freiburg; in Zusammenarbeit mit KaufRausch, KonsumGlobal und iz3w

Donnerstag, 29. April, 20 Uhr: Katholische StudentInnen- und Hochschulgemeinde (KSHG), Belthlestraße 40, Tübingen; in Zusammenarbeit mit Weed und KSHG

Sonntag, 2. Mai, um 11 Uhr: FranzK, Unter den Linden 23, Reutlingen; in Zusammenarbeit mit Verdi, Sozialforum, Kolumbiengruppe

Montag, 3. Mai, 20 Uhr: Autonomes Zentrum UJZ, Kornstraße 28-30, Hannover; in Zusammenarbeit mit Dritte-Welt-Forum Hannover und Freier Arbeiter-Union (FAU), Radio Flora, attac.

Dienstag, 4. Mai, 20 Uhr: ZAKK, Fichtenstraße 40, Düsseldorf

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Klamottentausch in Berlin

Von am 19. Apr. 2010


Alle guten Dinge sind drei und deshalb gibt es am So, den 25. April von 14-18 Uhr den dritten Klamottentausch von Slowdress.

Also, warum sich Kleidung nicht mal schenken statt neu kaufen?

So geht’s: Bring Deine aussortierten gewaschenen Klamotten mit und nimm Dir dafür so viele andere schöne Kleider, wie Du möchtest. Das heißt, Du kannst gerne mehr mitbringen als Du nimmst oder anders rum, es muss kein 1:1 Tausch sein.

Die Kneipe hat gewechselt, die Tauschparty findet nun statt im:

Laika, Emser Str.131, S+U Neukölln.

Zur Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen, zur Info gibt’s wieder ein Infotisch mit Infomaterial der Kampagne für saubere Kleidung und Adressen von green+fair-fashion Labels. Der Eintritt ist wie immer frei.

Man sieht sich!

Einladung Klamottentausch

Einladung Klamottentausch

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Tourdaten : Martin Zobel & Soulrise Band

Von am 14. Apr. 2010


Wir freuen uns sehr Martin am 24.04. auch bei uns in Freiburg begrüßen zu dürfen, da er bereits seit 2 Jahren sein Merchandise mit unseren Shirts macht.

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Vom 01. April bis 01. Mai ist Martin Zobel auf Deutschlandtour, um sein neues Album vorzustellen.

Wir freuen uns sehr Martin am 24.04. auch bei uns in Freiburg begrüßen zu dürfen, da er bereits seit 2 Jahren sein Merchandise mit unseren Shirts macht. Cool, wenn MusikerInnen nicht nur sozialkritische Texte haben, sondern auch ihr Merchandise fair gestalten.

Und hier die weiteren Tourdaten:
17.04. Miltenberg am Main (mit Beavers + Ras Bama + Jennifer Washington)
23.04. Fuchsstadl Riedenburg
24.04. Mensa Bar Freiburg (mit Dub Tub feat. Jenny Washington, Iman & Papa Zodiac + Free Roots Sound)
30.04. Ingolstadt (mit Paradox + Ras Bama, Ras Nikos & Roots Breddas)
01.04. Der Kiebitz Lauda-Königshofen/Taubertal

http://www.myspace.com/martinzobel

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Neue Frühjahrskollektion von Knowledge Cotton, Kuyichi, Vivo Barefoot und mehr…

Von am 29. Mrz. 2010


Wir haben fleißig unser Lager aufgestockt, und das Ergebnis: es gibt ordentlich neue schicke Klamotten bei uns in Shop.

Neben den oben genannten Brands sind noch Shirts von Thokk Thokk, Teile von People Tree, Shirts von fairliebt und Schuhe von Simple Shoes online. Hier findet ihr alles, was in den letzten drei Wochen bei uns neu ins Sortiment genommen wurde.
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CCC Eilaktion: Feuer bei H&M Zulieferer

Von am 11. Mrz. 2010


Die Kampagne für saubere Kleidung ruft zu einer Eilaktion auf, nachdem am 25. Februar bei einem Brand in einer Fabrik in Bangladesch 25 Menschen ums Leben gekommen sind.

Bei einem Feuer bei dem H&M-Zulieferer Garib&Garib in Bangladesch Ende Februar starben 21 Menschen; 50 weitere wurden verletzt. Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert H&M und die Regierung von Bangladesch auf, angemessene Entschädigungen an die Opfer zu zahlen sowie Sicherheitsmaßnahmen grundlegend zu überprüfen.

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Bitte unterstützt die Kampagne, indem ihr eine Prostestmail verschickt

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Produzentenbesuch, Teil 1: Cia Textil Centroamericano, Costa Rica

Von am 08. Mrz. 2010


Vor einem Monat war ich zum ersten Mal in der Fabrik in San José, Costa Rica, zu Besuch, in der die Stoffe für unsere T-Shirts gestrickt und gefärbt werden. Und jetzt gibt’s auch einen kurzen Bericht dazu.

Costa Rica ist ja in mancher Hinsicht ein eher untypisches mittelamerikanisches Land: es hat ein recht stabiles demokratisches System, seit 50 Jahren keine Armee mehr, eine breite Mittelschicht mit hohem Lebensstandard und eine sehr gute Gesundheitsversorgung. Und es setzt statt Lohndumping und Standortkonkurrenz auf eine nachhaltigere Entwicklung mit hohen Umweltstandards und will Touristen mit dem (manchmal arg überstrapazierten) Stichwort Ökotourismus ins Land ziehen. So wundert es dann auch nicht, dass Costa Rica nicht gerade ein bevorzugter Standort für die meisten Textilproduzenten ist. Die gehen lieber nach z.B. Honduras, wo sie – seit dem Miltärputsch im Juni 2009 sogar noch ungestörter – Arbeits- und Menschrechte mit Füßen treten können.

Auch Cia Textil Centroamericano, die Fabrik, in der die Stoffe für unsere T-Shirts gestrickt und gefärbt werden, hat schon bessere Zeiten erlebt. Die Fabrik existiert seit 1953, und noch vor 15 Jahren waren 600 Menschen dort beschäftigt. Unter dem Druck der Billiglohnkonkurrenz anderer Länder musste sich Cia jedoch verkleinern. Einige Maschinen wurden verkauft und die Belegschaft beträgt heute nur noch 160 Angestellte. Bemerkenswert ist jedoch, dass Cia trotzdem nicht versucht, an allen Ecken und Enden zu sparen. Stattdessen setzt das Familienunternehmen auf Transparenz, Qualität und hohe Arbeits- und Umweltstandards. Zum Beispiel wurde die Fabrik letztes Jahr als Teil der Produktionskette für Maggie’s Organics aus den USA nach einem amerikanischen Standard namens Fair Labour Practices & Comunity Benefits zertifiziert, dessen Standards hier einsehbar sind.

In vielen Bereichen gehen die Standards bei Cia weit über die gestzlichen Bestimmungen hinaus. So existiert eine Krankenstation, in der vormittags eine Krankenschwester und für zwei Stunden täglich ein Arzt Sprechstunde haben. Dem Betriebsrat wird ein kleines freistehendes Häuschen inklusive Computer als Büro und Versammlungsraum zur Verfügung gestellt. Das Essen in der Kantine wird teilweise von der Firma finanziert. Und die niedrigste Lohngruppe von NäherInnen verdient bei einer regulären 48-Stunden-Woche ein Gehalt von 14% über dem gesetzlichen Mindestlohn.


Auch Sicherheit und Umweltaspekte werden groß geschrieben. Gerade beim Umgang mit Farben und Abwässern setzt der Costa Ricanische Staat hohe Standards. Die Fabrik verfügt über eine eigene Kläranlage, von der die staatliche Umweltbehörde jeden Monat Proben entnimmt, die im Labor geprüft werden. Denn nur so können die hohen Standards für die Sauberkeit des Wassers eingehalten werden. Das Resultat einer solchen Politik: in Costa Rica verfügen über 90% aller Haushalte über trinkbares Leitungswasser. Bei Cia Textil kommt außerdem niemand, der kein genaues Training erhalten hat und Schutzkleidung trägt, mit Farben überhaupt in Berührung.

Als Fazit des Besuchs bleibt: zwar ist Cia Textil nicht explizit ein “social business” oder ein genossenschaftliches/kooperatives Projekt. Aber die Fabrik ist ein “Traditionsunternehmen”, das bewusst Standards und Werte vertritt und diese auch nach außen kommuniziert. Und auch das erfordert in Zeiten von starker Billiglohnkonkurrenz Mut. Denn mit einer solchen Firmenpolitik wird in der Textilbranche leider nur eine kleine Minderheit von Kunden erreicht, die auf genau diese Werte setzen.

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Plastic Planet

Von am 26. Jan. 2010


Am 25.2. kommt ein neuer Film in die Kinos: “Plastic Planet”. Als Sponsor mit dabei: zündstoff.

Was machen wir aus Plastik, und was macht das Plastik mit unserer Welt? Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Plastikdose für das Müsli, von der Quietscheente bis hin zur Trockenhaube. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.
In PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert?
Mit PLASTIC PLANET reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. Regisseur Werner Boote findet erstaunliche Fakten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf. Mit eindrucksvollen Beispielen, wissenschaftlichen Interviews und faszinierenden Begegnungen entlarvt PLASTIC PLANET die schöne neue Plastikwelt.

Und das schreibtdie Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zum Film:
Exzellenter Dokumentarfilm, der sein Thema mit viel Witz, feiner Ironie und von leichter Hand präsentiert. Was bedeutet das „Leben im Plastik-Zeitalter“? Regisseur und Autor Werner Boote will es wissen und macht sich nach 10jähriger, intensiver Recherche auf eine Reise durch die ganze Welt – von Kalifornien, Heimat der Silikonimplantate, auf die Mülldeponien Indiens bis zu Japans verschmutzten Stränden.
Er besucht Forscher in den USA und Österreich und Angehörige an Krebs erkrankter Arbeiter aus Plastikfabriken
in Italien, und rückt so eine erhebliche, globale Problematik ins Bewußtsein.
Dabei findet er in seiner ebenso kurzweiligen wie aufrüttelnden Dokumentation einen perfekten Weg zwischen Sachlichkeit, persönlicher Motivation und lebendiger Darstellung der katastrophalen ökonomischen wie
ökologischen Kreisläufe. Plastik ist verführerisch, doch darauf sollte nach diesem Film keiner mehr hereinfallen!
Ein Film, der trotz aller Ernsthaftigkeit auch köstlich amüsiert: Humorvoll, scharfsinnig, unbestechlich.

Kinostart: am 25.2.2010,
Regie & Drehbuch: Werner Boote,
Länge: 95 Minuten

>>> zur Website und zum Trailer von Plastic Planet

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zündstoff. hießen auch mal FairWear. Seit 2006 bringen wir, also Sascha und Matthias, korrekte Klamotten unters Volk. Im Internet und neuerdings auch nicht-virtuell in unserem Freiburger Laden.