Online-Aktion zu Arbeitsbedingungen in der Sportbekleidung
Von Bekleidungssyndikat am 24. Feb. 2010
Das Playfair Bündnis 2008 fordert erneut Sportbekleidungsunternehmen auf, Maßnahmen zu ergreifen, vier Hürden zu überwinden, die den Fortschritt in der Einhaltung von Arbeitsrechten in der Sportbekleidungsindustrie blockieren.
Anlässlich der Olympischen Winterspiele und auch mit Blick auf die Fussballweltmeisterschaft zu der es eine eigenen Kampagne geben wird hat die “Kampagne für saubere Kleidung” wieder eine Onlienmitmachaktion gestartet.

Auf der Aktionsseite heißt es:
“Die vier entscheidenden Bereiche, in denen bis jetzt nur wenig erreicht wurde und in denen noch viel mehr getan werden muss sind: das Recht der Arbeiter auf
Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen, die Notwendigkeit von Löhnen, mit denen die Grundbedürfnisse gedeckt werden können, zunehmend bedenkliche Arbeitsbeziehungen, die die Rechte der Arbeiter unterminieren, und die Folgen der Welle von Betriebsstilllegungen für Arbeiter und Gemeinden.
Die Internetseite »Clearing the hurdles« (www.clearingthehurdles.org) gibt detailliert Antwort auf die Frage »Was, wenn überhaupt, hat sich bei den einzelnen Marken tatsächlich verbessert?« und es wird deutlich, dass noch nicht genug Fortschritte erzielt wurde. Einige der Marken stimmten nicht einmal zu, sich die Forderungen zum Ziel zu machen.”
Unterstützt die Protest-Aktion!
Schreibt eine Protest-Email an die Sportbekleidungsfirmen und fordert Sie,
- sich für die uneingeschränkte Gewährung des Rechts auf Vereinigungsfreiheit und kollektive Verhandlungen einzusetzen;
- von prekären Beschäftigungsverhältnissen in der Lieferkette abzusehen;
- Fabrikschließungen zu vermeiden und deren negative Konsequenzen zu verringern und
- Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitslöhne einzuführen, mit dem Ziel einen existenzsichernden Lohn für alle ArbeiterInnen zu ermöglichen.







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