taz: Biofair Klamotten kaufen
Von Bekleidungssyndikat am 13. Dez. 2009
In der aktuellen taz und auch im Netz zum nachlesen gibt’s einen Artikel zu fairen Klamotten.
Der Artikel selbst ist ganz in Ordnung und verweist auf eine Studie des “Südwind Instituts”, die am Montag vorgestellt wird. In dieser wird eine Auswertung aus einer Befragung unter ProduzentInnen zum Thema “biofaire Kleidung” vorgestellt.
Außerdem aber - und das ist noch viel besser - gibt’s folgernden Abschnitt im Text:
“Einzig deutlich negativer Punkt bei der Firma (hess Natur) , die immerhin etwa 55 Millionen Euro im Jahr umsetzt: Die Rohstoffe sind nicht fair gehandelt. Genau das ist Einzelhändlern wie Sense Organics in Frankfurt am Main oder den Neugründungen Greenality Clothing in Filderstadt und Laissezfair in Köln besonders wichtig.”
und nicht so ganz richtig aber sei’s drum:
“Eine gute Gesamtnote erhielten auch die in Nicaragua gefertigten Schuhe, Jeans und Strümpfe der Marke Fair Trade Zone, die in Deutschland über www.zuendstoff-clothing.de zu beziehen sind.”
Den ganzen Artikel von Anette Jensen mit dem Titel “Sag mir, wo mein T-Shirt herkommt” findet ihr hier.








7 Kommentare
greenality
Yeah der Taz-Artikel geht echt in Ordnung!!
Aber die Studie…naja, wenn ich ehrlich bin, finde ich sie schon en bisschen “enttäuschend”….da werden echt Äpfel mit Birnen verglichen…zB kleine Einzelhändler mit nem Umsatz von 10.000€ und Großhändler wie Continental Clothing haha.
Ich persönlich konnte bei den Fragen zB kaum was ausfüllen, weil die Fragen absolut ungeeignet waren für Greenality…und für die meisten anderen denke ich auch.
Und warum ein Einzelhändler zB einen “Nachhaltigkeitsbericht” haben muss, um als “vorbildlich” eingestuft zu werden mir immer auch unschlüssig….
Auch das die Fairwear Foundation nur als das einzig Wahre angeshen wird, sehe ich kritisch…
Denke nach der Veröffenltichung besteht da schon noch Diskussionsbedarf :)
Lg
der Markus
Dezember 13th, 2009 um 14:59
Björn Hens
Geht uns ähnlich. Man kann zwar gerne Äpfel mit Birnen vergleichen, aber man sollte es differenzierter tun. Z.B. ist für kleinere Firmen das zertifzieren aller Arbeitsschritte nicht so einfach, führt aber dazu, dass man auf Grund fehlender Nachweise direkt nen gelben Punkt auf der Ampel bekommt. Was aber nicht heißt, dass die Produktion deshalb schlechter ist als bei anderen. Es sagt nur, dass man es auf Grund mangelnden Budgets nicht nachweisen kann. Was z.B. speziell für glücksstoff auch relevant ist, ist die Vermeidung von Mineralöl in der Kleidung was das Färben oder Bedrucken angeht. Darauf wird gar nicht eingegangen. Also alles in allem noch stark ausbaufähig. Aber die KK´s können sich ja generell nicht beschweren… liegen ja gut im Rennen. ;)
Dezember 14th, 2009 um 11:42
Thorsten
Äpfel und Birnen? Ich muss da eher an Rosinen (Greenality, Risom) denken, die hier mit dicken Kürbissen wie Hess Natur verglichen werden. Der Jahresumsatz der Rosinen schwankt irgendwo zwischen 15.000-30.000 €, Hess Natur gibt als Jahresumsatz 55 Millonen Euro an. Wer Lust hat, kann da ja mal ein paar lustige Rechnungen anstellen…
Aber nun ja, ansonsten ist die Studie ja ganz interessant. Ich sollte mir ein Exemplar für den Laden ordern…
PS: Bei dem Rosinen und Kürbissvergleich geht es mir um die Grösse, nicht um den Geschmack. Nicht das sich der Greenality Markus hier auf die Schulter geklopft fühlt…
Dezember 14th, 2009 um 12:33
greenality
Haha Rosinen und Kürbisse triffts schon ganz gut Thorsten :)
Dezember 14th, 2009 um 12:36
Verena
Mal ganz abgesehen von Äpfeln und Birnen…die Info, dass die Rohstoffe von hessnatur nicht fair gehandelt sind, ist jedenfalls nicht richtig.
Dezember 14th, 2009 um 15:08
greenality
Jaja….da stimmt so einiges nicht in der Studie haha…
Wird Eure komplette Baumwolle aus dem Fairtrade-Projekt in Burkina Faso bezogen?
Grüße
der Markus
Dezember 14th, 2009 um 15:17
Der Vergleich von Äpfeln und Birnen ist nicht immer fair – zur Studie des Südwind Instituts: Soziale und ökologische Mode auf dem Prüfstand | Faircustomer.ch
[...] Anmerkung: eine kurze Diskussion einiger Labels, die in der Studie angesprochen wurden findet man hier [...]
Januar 3rd, 2010 um 14:43
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