Bread & Butter Berlin - Wie grün kann blau sein?
Von better am 20. Jan. 2010
Heute bis einschließlich Freitag findet im Airport Berlin-Tempelhof die “Bread & Butter”, selbsternannte “Tradeshow for selected Brands”, statt.

Quelle: www.piqs.de, masterad, Close Up Jeans Niete (Some rights reserved)
Kirsten Brodde dazu:
“…Das Thema sind Jeans - wohl das Kleidungsstück, wo jeder sich fragt, wie öko eine Hose sein kann, die erst gefärbt, dann entfärbt und schließlich noch mutwillig zerstört wird - weil es angesagt ist, Jeans zu tragen, die bleich wie ein Vampir und eigentlich fast kaputt sind. Ein Paradox,…”
via kirstenbrodde.de
Was meint ihr zum Thema? Können Jeans überhaupt ökologisch sein?







3 Kommentare
Björn Hens
Ich denke, die Frage greift zu kurz. Ökologisch ist, was unsere Erde verkraftet, ohne kaputt zu gehen. Könnte man das so sagen? In diesem Sinne kommt es auf den Gesamtverbrauch der Menschen an, der möglich ist, ohne das Ökosystem der Erde zu überfordern. Nimmt man diesen Gesamtverbrauch der in Ordnung gehen würden, muss man ihn nur durch alle Menschen teilen um zu wissen, wieviel jeder Einzelne an Müll produzieren darf. Das heißt jedem würde ein Kontigent zustehen. Ob er dieses nun für eine Jeans hergibt und dafür auf einen Urlaub verzichtet, oder lieber den ganzen Tag Auto fährt und dafür niemals Klamotten kauft und nur Bioprodukte isst, ist eigentlich egal. Solange das persönliche Kontigent nicht überschritten wird. Einer der vielen Gründe für uns, vegan zu leben. Das spart so viele Ressourcen ein, dass man damit schon mal einen großen Teil des persönlichen Kontigents eingespart hat. Und wie schrieb utopia.de so schön: Veganer dürften Porsche fahren! ;)
PS: Woll´n sie aber nicht! :)
Januar 21st, 2010 um 14:14
zuendstoff
Da stimme ich Dir nicht ganz zu Björn. Es ist doch ökologisch ein reisiger Unterscheid, ob meine Ökobilanz durch meinen CO2-Ausstoß oder durch meinen Pestizideintrag schlecht ist. Du kannst zwar den CO2-Austausch des Porsche durch vegane Ernährung wieder wettmachen, nicht jedoch den Stahl und die Schweinereien aus der Erdölförderzung…
Januar 25th, 2010 um 12:48
Björn Hens
Auf diese CO² Hochrechnungen und Vergleiche steh ich auch nicht und verstehe die Bemerkung von utopia auch eher als provokanten Vergleich, der massentauglich darstellen soll, was man durch Ernährung einsparen kann. Natürlich stecken in einem Porsche mehr schädliche Stoffe als nur der direkte CO² Ausstoß aus dem Auspuff.
Doch der Verbrauch an Erdöl hängt auch mit der Ernährung zusammen, wenn man Tiertransporte, Futterherstellung etc. berücksichtigt. Das Rinder Methan ausstoßen wird überall diskutiert, dass aber tierische Ernährung generell ein Energiefresser ist, ist noch nicht so Thema.
Zu deinem Vergleich: In eine anständigen Ökobilanz würde die Pestizide natürlcih auch dementsprechend schlecht abschneiden. Zumal die Produktion dieser ja auch CO² ausstößt. Allerdings sind allumfassende Ökobilanzen von Produkten schier unmöglich. Man bedenke, was alles zu erfassen wäre. Utopisch! ;)
Und was das Erdöl angeht. Wir von glücksstoff verzichten nicht umsonst auf synthetische Färbung. T-Shirt Drucke und Elasthan-Gewebe, für die Erdöl nötig ist und hinter deren Herstellung zudem die großen Chemieriesen stecken. Speziell bei Elasthan z.B. DuPont, die mir nicht gerade sympathisch sind. ;) Zudem fliegen wir nicht und fahren ein 4,5 Liter Auto (wenn nötig!), vermeiden Kunststoff und Konsum generell.
PS: Und verbrauchen dabei leider immer noch 1,7 mal die Erde! :( (wenn die Rechner überhaupt einigermaßen an die Wahrheit herankommen)
Januar 25th, 2010 um 13:47
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