Stop Peeing In The Drinking Water!
Von boNhoM am 10. Apr. 2009
Do you know whats the most absurd thing in the world? You may have many answers but the main that has been bothering me lately is that the western world PEES IN PERFECTLY GOOD DRINKING WATER!
…denkt mal trüber nach ;-)









12 Kommentare
Björn
Was ist die Alternative? Diese Bio-Toiletten? Aber du hast vollkommen recht. Absurde Welt.
April 10th, 2009 um 23:10
Marco
die alternative ist zum beispiel regenwasser …
April 11th, 2009 um 09:11
Torben
@Marco: Genau, einfach in ein Raum des Hauses (oberes Stockwerk) eine Regentonne an die Regenrinne anschließen und dann die Regenrinne an den Spülkasten anschließen, das müsste funktionieren…
April 11th, 2009 um 10:53
Marco
ja, ich kenne ein paar leute, die das gemacht haben. gibt’s heute glaub ich auch schon brauchbare lösungen von der stange. waschmaschine geht dann u.u. auch gleich darüber. aber das ist natürlich bei einfamilienhäusern … was miethäuser angeht, können – wenn das klischee stimmt – unsere freiburger kollegen ja vielleicht was sagen :))
April 11th, 2009 um 12:14
Markus
Klar, Regenwasser ist die optimale Lösung…meine Eltern haben das auch. Aber in meiner Mietbude natürlich nicht / kaum machbar :(
April 11th, 2009 um 13:01
Björn
Optimal ist doch eher, Wasser mehrfach zu verwenden, wie es bei den “Earthships” funktioniert. Siehe meinen ausstehenden Beitrag.
PS: Bitte die Beiträge im Spamordner freischalten. ;-)
April 11th, 2009 um 13:44
Benny
ja mann! earthships sind cool. mich darf’ste jedenfalls damit zuspammen…
April 11th, 2009 um 14:28
Samson
also es gibt auf jedenfall so lösungen wo abwasser von waschbecken oder badewanne/dusche, dort wo sauberes wasser halt angebracht ist, zum (toilette)spülen wieder verwendet wird.
Aber fragt mich nicht nach details oder verbreitung.
April 11th, 2009 um 15:30
gruenewiese
Brauchwasser von Duschen und Waschbecken wiederverwenden kann man nach einer Klärung mit einer Pflanzenkläranlage. Das gibts zum Beispiel im Öko-Zentrum in Verden (bei Bremen):
http://www.oekozentrum.org/oekologie/bl_wasser.htm
Langfristig wirds schon allein wegen PeakOil interessant werden, bei den Toiletten Flüssiges von Festem zu trennen und als Dünger zu verwenden. Zudem könnte nur so der Stickstoffkreislauf geschlossen und eine wirklich nachhaltige Landwirtschaft erreicht werden. Nach dem Trennprinzip funktionieren auch Kompostoiletten. Bei Klimacamp in Hamburg letztes Jahr musste deshalb auch immer zielgenau noch vorne in eine extra Rinne gepinkelt werden.
Im von mir vorgestellten Energiewende-Handbuch gibts einen fiktiven Artikel aus einer existierenden britischen Transition Town aus dem Jahre 2015, in der alle öffentlichen Toiletten durch solche Trenn-Toiletten ersetzt und das “Gesammelte” wegen der extrem gestiegenden Gas-Preise (synthetischer Stickstoff-Dünger ist Erdgas-basiert) eine richtig gutes Geschäft ist.
Eine vegane Bio-Landwirtschaft geht übrigens selbst kurzfristig nur mit menschlichem Dung. Denn Tier-Dung ist ja nicht vegan und ohne ist der Boden schon in wenigen Jahren ausgelaugt.
by the way: Danke für den Mut zu diesem elementaren aber leider auch stark tabuisierten Thema!
April 11th, 2009 um 17:13
Björn
Tolle Info. Danke. Dann wäre ja das Düngeproblem der Veganer gelöst. :-) Aber wie machen das eigentlich dann “Universelles Leben” bei ihrer “friedfertigen Landwirtschaft”? Die nutzen keinen Mist und sind trotzdem Bio.
April 16th, 2009 um 21:07
Björn
“So begleiten wir jedes einzelne Feld das ganze Jahr über. Wir beobachten es und reagieren sofort, wenn wir merken, dass es etwas Bestimmtes braucht, wie z.B. einen Dünger aus Grünschnitt, Urgesteinsmehl oder unseren eigens angesetzten Brottrunk.
Der Brottrunk wird aus Altbrot von unserem Bäckermeister mit Sauerteig und Wasser hergestellt und auf unsere Felder ausgebracht – so entsteht ein Kreislauf.
Ebenso bringen wir die Kleie aus unserer Mühle wieder auf die Felder zurück. Auch das fördert das Bodenleben.” (www.lebegesund.de – Friedfertige Landwirtschaft)
April 17th, 2009 um 10:37
Lars
Die Frage ist, ob Grünschnitt, Urgesteinmehl und Brottrunk selbst dann auch wieder ohne Dünger hergestellt sind. Die werden ja wohl kaum die Wiesenflächen und Getreideflächen mit dem Grünchnitt und Mehl von eben diesen Flächen düngen. Dann bliebe ja nix übrig, ausser man nimmt dem Boden halt doch stetig ein bißchen was weg, bzw. gibt nur einen Teil wieder zurück.
April 18th, 2009 um 10:05
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