Privatsphäre in fremder Hand?

Von am 01. Mrz. 2010


Herr google, da muss ich ihnen leider widersprechen. Wir kennen uns noch nicht einmal.

Ich denke mal, dass viele Infos unnötig sind. Jeder hat schon von der Datenkrake google gehört. Im Alltag fällt es zunehmend schwer, sich von den googlen-Diensten loszusagen, da sie manchmal ohne Alternativen sind und zudem einfach oft besser in der Anwendung als andere Dienste. Aber mal ehrlich, da wird das Kind mit der Schokoladentafel gelockt. Was für Absichten dahinter stecken? Keine Ahnung. Velleicht sind es Wohltäter der Menschheit, vielleicht stecken aber auch der Pinky und der Brain dahinter und ihr wisst, was das heißt!? ;) Die Weltherrschaft! Also im Ernst und zurück zum Assoziation mit dem Kind und der Schoki. Nimm nichts von Fremden und drücke erst recht keinem Fremden einfach mal so deinen Lebenslauf und dein Tagebuch in die Hand. Fällt schwer, die Verlockung ist groß. Aber ohne den virtuellen Globus oder die dollen Suchergebnisse lässts sichs auch ganz prima leben. Im Ernst! Ich habs versucht. :)

Falls ihr dem fremden Verführer also einfach mal auf den Fuß treten wollt, könnt ihr jetzt anhand einer Vorlage des Verbraucherschutzministeriums Widerspruch gegen eure Ablichtung durch google einlegen. Ist schnell erledigt und wer weiß, was das einem in Zukunft erspart. Natürlich gibts es auch noch anderen fragwürdige Dienste, für die wir freiwillig unsere Privatsphäre aufgeben, wie z.B. Facebook, StudiVZ oder ähnliches. Aber darauf will ich heute mal nicht eingehen.

So dann, ich genieße jetzt den Sonnenschein. Das darf selbst google gerne erfahren! :)

>>> Infos zu googles Datensammelwut

>>> Vorlage zum Widerspruch bei dem Dienst “Street View”

>>> anonyme Googlesuche

>>> Add-on “No-script” für Firefox zum blocken von unsichtbaren google Diensten auf Webseiten (z.B. google Analytics)

>>> Add-on firefox “CookieSafe” zum blockieren der google Cookies

>>> Beitrag des Magazin “Markt” des WDR über google