Grün mit ein bisschen Tierquälerei?

Von am 14. Feb. 2012


Daunen aus tierqäulerischer Haltung für die schicken Daunenjacken.

Der Outdoor Konzern Patagonia ist für sein Öko-Image mittlerweile bekannt. Man achtet auf eine faire Bezahlung der Arbeiter und setzt auf neuartige nachhaltige Materialien zum Herstellen der Outdoor Kleidung. Leider nimmt man es aber mit dem Tierschutz wohl nicht so genau. Wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten aus berichtet, werden bei Patagonia Daunen aus tierqäulerischer Haltung für die schicken Daunenjacken genutzt.

Manche kennen vielleicht das Problem der Stopfleberproduktion bei Gänsen. Um Stopfleber zu erhalten werden den Tieren mit Gewalt und maschinell die Mägen vollgestopft. Und dies oft drei Mal am Tag und mit einer Menge, die dem dreifachen der Tagesration beträgt. EIne Qual für die Gänse. Und genau aus dieser Produktion stammen auch Daunen, die es dort besonders günstig gibt. Diese werden noch immer teils vom lebendigen Tier gerupft und das im Akkord. Empfindlichen Menschen rate ich davon ab, sich diese Prozedur anzusehen.

Und genau solche Daunen landen in den Kleidungsstücken von Patagonia, wie Vier Pfoten berichtet. Diese wissen wohl auch darum, aber wollen nichts dagegen unternehmen. Warnhinweise an den Jacken lehnen sie natürlich ab. VIelleicht kann ja ein kleiner Online-Protest mehr erreichen. ;)

Danke!

> zum Protest & den Hintergründen