Bilder googlen (Teil 2)
Von zuendstoff am 21. Okt. 2008
Also, das ging wirklich schnell. Continental Clothing haben direkt zurückgeschrieben. Und wie hier in den Kommentaren zum ersten Teil von Markus auch schon vermutet wurde, haben sie nicht direkt ihre Ware an die Nazi-Deppen von “Freundschaft Midgard” verkauft, sondern diese haben die Sachen wohl über eine Druckerei bezogen. Desweiteren “beliefern wir prinzipiell keine rechten Recken, wir überprüfen jede Anfrage die uns verdächtig vorkommt [...] Wir können natürlich nicht verhindern, dass direkt von einem Drucker die Ware bestellt wird, bzw. über eine unserer Distributoren bestellt wurde. Wir werden aber nun etwas genauer schauen [...]“








10 Kommentare
gluecksstoff
Sehr gut. Und was den Vertreiber angeht, tendiere ich ja ganz stark in Richtung spreadshirt.de. Vielleicht da auch mal ne Mail hin? ;-)
Oktober 21st, 2008 um 17:30
greenality
Perfekt! Die CCC Leute sind glaub echt sehr korrekt…und nett sind sie am Telefon auch immer :)
Stimmt Björn, spreadshirt haben die CCC Sachen ja auch…..
Gruß
Markus
Oktober 21st, 2008 um 18:29
Kirsten
Schöne kleine Guerilla-Recherche. Gratulation. Wollen wir nicht eine Environmental Investigation Agency gründen? Ja, und bitte dringend bei Spreadshirt fragen, ob sie für die Rechten gedruckt haben….mit der Kontrolle von Wort- und Bildsymbolen klappt es dort offenbar nicht so gut. Freue mich auf ein Update.
Kirsten
Oktober 21st, 2008 um 22:34
greenality
“Environmental Investigation Agency ”
Haha wie geil :) :)
Oktober 22nd, 2008 um 09:59
Matthias
so, jetzt mal mail an spreadshirt geschrieben. ich hab mir die sachen im shop von denen nochmal angeschaut. bei der auswahl kommt fast nur spreadshirt in frage. jetzt ist halt nur noch spannend, ob oder wie die reagieren :)
Oktober 22nd, 2008 um 10:19
Kirsten
Die Spreadshirt-Leute bloggen ja auch selber und hatten nach der Tchibo-Affäre auch angekündigt, sich stärker um ihre eigene ethische Verantwortung zu kümmern und nicht für jeden alles aufzudrucken (und drauf zu achten, wie und wo sie produzieren…). Ich denke schon, dass du eine Antwort bekommst, sonst suchst du den Kontakt von Blogger zu Blogger.
Ich bin sicher: das Kostbarste was Unternehmen zu verlieren haben, ist ihr Ruf. Das gilt nicht nur für die Großen, sondern auch für die hippen Kleinen wie Spreadshirt.
Freue mich auf neue Ergebnisse deiner Detektivarbeit.
Oktober 22nd, 2008 um 16:31
Matthias
Ja, die ethischen Verantwortung. Die wird von Spreadshirt so ernst genommen, dass sie “mit Sicherheit” nicht den Druck für so eine Organisation übernehmen würden. Jedenfalls kann sich das die Dame, mit der ich Mailkontakt hatte, “nicht vorstellen”. Denn schließlich arbeiten die “Experten” der Rechtsabteilung daran, verdächtige Anfragen zu überprüfen.
Tja, da haben wir wohl die falschen verdächtigt ;)
Oktober 23rd, 2008 um 17:27
Kirsten
Tja, auf die Überprüfung bei Spreadshirt gebe ich keinen Pfifferling. Aber eigentlich müsste ihnen Runenschrift tatsächlich aufgefallen sein, meinst du nicht? Selbst wenn nicht “Judensau” oder “Heil Hitler” draufsteht. Ich hoffe es jedenfalls!!! Schade, ich hätte schon gerne gewusst, wer für sie gedruckt hat und ob sie tatsächlich jemand von den Mainstream-Druckern dazu bekommen haben, für sie zu arbeiten.
Merci für die Mühe.
Oktober 24th, 2008 um 14:42
Matthias
Naja, ich weiß ja nicht genau wie das bei Spreadshirt läuft. Aber Runen sind ja erstmal keine verfassungsfeindlichen Symbole, sowas könnten ja erstmal auch Fantasy- oder Metal-Freaks sein, die sowas drucken wollen. Der neofaschistische Inhalt ergibt sich hier ja mehr aus dem Gesamtkontext der Seite und den schwarz-roten Druckfarben auf dem weißen Textil. Und wenn die bei Spreadshirt nur so etwas wie eine standardisierte automatische Suchmaske haben, dann könnte sowas doch wahrscheinlich da durch rutschen, oder nicht? Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die wirklich gründlich und manuell jeden Druckauftrag prüfen…
Oktober 24th, 2008 um 14:55
Kirsten
Soweit mir gesagt wurde, sitzt da tatsächlich kein Mensch mehr am Ende und guckt mit ein bißchen Hirn auf jedes Shirt, was sie drucken. Sondern sie screenen mit einem Programm auf einzelne bestimmte Wort- und Bildsymbole, haben also so eine Art Negativliste, mit der sie abgleichen.
Nur, wenn Spreadshirt offiziell bestreitet, diesen Auftrag erledigt zu haben, dann gibt es kaum eine Möglichkeit, das zu widerlegen oder hast du noch eine Idee? Eigentlich brauchst du einen Insider, um so etwas zu recherchieren.
Adio
Oktober 25th, 2008 um 16:12
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