Protestaktion der Kampagne für Saubere Kleidung

Von am 06. Jul. 2011


Anlässlich der Fußball-Frauen-Weltmeisterschaft fordert die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) Adidas auf, für existenzsichernde Löhne in den Zulieferfabriken zu sorgen. Unterstützen Sie die ArbeiterInnen in den Zulieferfabriken von Adidas in ihrem Kampf gegen Hungerlöhne!

Anlässlich der Fußball-Frauen-Weltmeisterschaft fordert die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) Adidas auf, für existenzsichernde Löhne in den Zulieferfabriken zu sorgen. Unterstützen Sie die ArbeiterInnen in den Zulieferfabriken von Adidas in ihrem Kampf gegen Hungerlöhne!

Schreiben Sie eine Protest-Mail an Adidas:http://www.saubere-kleidung.de/pma-30_schluss-mit-hungerloehnen.html

Die ArbeiterInnen in der el salvadorianischen Zulieferfabrik Ocean Sky berichteten von extremem Arbeitsdruck, erzwungenen Überstunden, Hungerlöhnen und Trinkwasser, das krank macht. Dank des großen internationalen Drucks reagierten die Markenfirmen recht schnell und es kam zu Verbesserungen in der Fabrik.

Mehr Informationen unter: http://www.saubere-kleidung.de/2011/ccc_11-05-12_ea_schluss-mit-hungerloehnen.html

Offen bleibt bisher aber, wie Adidas das extrem niedrige Lohnniveau anheben will. Nicht nur im Fall der Fabrik Ocean Sky versteckt sich Adidas hinter staatlich festgelegten Mindestlöhnen, die nicht ausreichen, die Lebensbedürfnisse einer Familie zu decken. Es ist an der Zeit, eine klare Antwort zu geben, wie die weit verbreiteten Hungerlöhne angehoben werden sollen und was Adidas konkret bereit ist, dafür mehr an den Fabrikanten zu zahlen.

Schreiben Sie deshalb eine Protest-Mail an Adidas:http://www.saubere-kleidung.de/pma-30_schluss-mit-hungerloehnen.html